„Training für die Glücksmuskeln“

Ermutigende und motivierende Gedanken der Schüler und Schülerinnen

zu einem Text aus dem Buch: „The world book of Happiness. The knowledge

and wisdom of 100 happiness professors from around the world“

während des Homeschooling

 

HAPPINESS

Ich finde das Kapitel „Training für die Glücksmuskeln“ großartig und interessant. Ich habe auch schon oft festgestellt, dass wir Menschen uns wirklich meistens zuerst auf das Negative konzentrieren, obwohl wir nach Glück streben. Vor allem in dieser Zeit ist es wichtig, nicht im Negativen „unterzugehen“ und das gelingt am besten mit Bewegung oder im Garten zu entspannen, da wir nichts mit unseren Freunden machen können bzw. auch mit Personen aus unserer Familie nicht. Aber warum dann nicht auch FaceTimen? Wir sind im Moment in einer schlimmen Zwickmühle. Aber ohne Hoffnung zu haben, bald wieder normal rausgehen zu können und ohne positive Gedanken wird diese Zeit der sozialen Distanz und der Quarantänen zu einer schlimmeren psychischen Belastung als sie eigentlich sein müsste.

 

Ich denke, es ist besonders wichtig, mit einem positiven Denken durchs Leben zu gehen. Dabei ist es wichtig, sich selbst „kennenzulernen“. Weil erst, wenn du weißt, was dir Spaß macht und was dich interessiert und was du willst, kannst du dieses Glück erlangen. Wie im Glücksbuch angeführt, ist es dabei wichtig, die eigenen Stärken zu nützen, dir klar zu machen, was an dir positiv ist. Es ist entscheidend, das zu machen, was du willst, ohne dass du Druck hast.

 

Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dankbar zu sein. Ich denke, Leben ist schon ein Geschenk und ob du dafür dankbar bist, ist allein deine Entscheidung. Aber aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr hilfreich ist, die Dinge nicht als selbstverständlich zu sehen, sondern diese zu schätzen. Du merkst dann beispielsweise, dass die Menschen, die dir besonders wichtig sind, Glück bedeuten.

Ebenfalls bin ich der Meinung, dass es bei jedem Menschen Niederlagen und schwierige Situationen gibt. Du kannst entscheiden, wie du damit umgehst und wie du damit lebst. Ich selbst kenne Personen, die sehr schwierige Situationen in der Vergangenheit erlebt haben und schon sehr früh mit „Schmerz“ konfrontiert wurden. Aber wenn man diesen Schmerz bewältigt hat, dann hat man etwas erreicht. Man hat einfach Stärke für einen selbst bewiesen. Wenn man den Willen hat, dann kann man positiv leben. 

 

Im Artikel „Training für die Glücksmuskeln“ waren zwar keine Informationen enthalten, die für mich neu sind, aber ich denke, es war trotzdem wichtig, sich die angesprochenen Dinge wieder in Erinnerung zu rufen. Vor allem die Kernaussage, nämlich sich auf das Schöne anstatt auf das Schlechte zu konzentrieren. 

Ich denke, das ist etwas, was sich die meisten Menschen immer wieder in Erinnerung rufen sollten. Denn sehr viele Menschen, auch ich, denken viel zu oft an Dinge, die uns unglücklich machen, anstatt an das, was uns glücklich macht. 

Allerdings war mir die Betrachtungsweise von Glück als Muskel neu. Es ist interessant, das Glück so zu betrachten, denn es unterstreicht wieder, dass unser Glück immer auch in unserer eigenen Hand liegt. 

 

In den vergangenen Wochen ist es besonders wichtig geworden, sich auf positive Seiten des Lebens zu konzentrieren. Nicht, dass man deswegen negative Ereignisse ausblendet, sondern im Gegenteil, annimmt und verarbeitet. Natürlich gibt es Momente, wo man einfach nur aufgeben will, aber man muss sich daran erinnern, dass das Universum groß ist und die Erde auch und es so viel gibt, was uns glücklich macht oder machen kann.

Wahrscheinlich wissen wir von sehr vielen Dingen gar nicht, die uns Seelenfrieden geben könnten, weil wir uns andauernd mit Situationen beschäftigen, die wir schon zu gut kennen und die deswegen nicht mehr Zufriedenheit in uns auslösen.

Was mir also hilft, ist, neugierig zu sein und alles, was man gern hat, wertzuschätzen. Oft wird man sich erst klar, wie sehr man eine Person mag, wenn man sie lang nicht sehen kann, deswegen sollte man davor schon alle Momente wertschätzen, die man mit diesem Menschen erlebt hat und wenn man den Drang verspürt, sich von der Zivilisation zu entfernen, weil es einfach manchmal zu viel ist, dann denke ich, hat man das Recht, sich einfach mal auf sich zu konzentrieren. In solchen Momenten kann man sehen, wie viele Interessen man hat und wie viel man noch ausprobieren kann. Es gibt noch so viele Lieder, Museen, Menschen und Orte, die ich noch nicht erleben konnte und so viele Bilder, die ich noch nicht gemalt habe oder gesehen habe, so viele Pflanzen, die ich noch nicht bewundern konnte und so viele Filme, die ich noch unbedingt entdecken muss.

 

Ich finde es sehr interessant, zu lesen, wie man auch Glücksmuskeln gezielt trainieren kann. Die meisten Menschen geben an, dass sie aufgrund ihrer Veranlagung oder von Schicksalsschlägen dem Unglück ausgesetzt sind. Dasselbe haben wir erst vor Kurzem in Psychologie und Philosophie über das Gehirn/Gedächtnis gelernt. Dieses ist auch wie ein trainierbarer Muskel. Dies sagt aus, dass, selbst wenn man genetisch mit einem niedrigeren IQ veranlagt ist, es nicht bedeutet, dass man nichts aus sich machen kann. 

Dasselbe gilt mit dem positiven Denken und dem Erreichen seiner Ziele. Wenn man selbst nicht an sich glaubt und sich die Dinge zutraut, wird man sie auch nicht erreichen. 

 

Der Artikel „Training für die Glücksmuskeln“ ist meiner Meinung nach auch sehr interessant. Ich finde vor allem den Gedanken, dass man sich auf das Glück und nicht das Unglück konzentrieren soll, sehr spannend, da mir selbst oft auffällt, dass ich mich, beispielsweise in Stresssituationen, mehr auf die „negative“ Aspekte konzentriere, anstatt mich darauf zu fokussieren, was gerade „gut läuft“. Auch der Fakt, dass es ein ganzheitliches Unterfangen ist und nicht nur der Geist, sondern auch Körper und Seele davon betroffen sind, finde ich interessant. Dass das Glück wie ein Muskel ist, der trainiert werden kann, ist mir durch die wöchentlichen Unterrichtseinheiten schon klar geworden, aber ich finde es trotzdem immer gut, sich diesen Gedanken noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. 

 

Seit der aktuellen Situation habe ich mit zwei Dingen angefangen: körperlichem Workout und Meditation. Ich merke bei beidem deutliche Verbesserungen im Vergleich zum Anfang. Was ich jedoch auch gelernt habe, ist, dass am Beginn der Einstieg bis zur Routine schwer ist und konsequent durchgezogen werden muss. Mittlerweile spüre ich sowohl körperlich als auch mental eine deutliche Verbesserung und mein Gesamtzustand war schon lange nicht mehr so ausgeglichen wie momentan. Was ich in dieser Zeit auch gelernt habe, ist, dass man mit Disziplin und Organisation viel erreichen kann. 

 

Jetzt ist es sehr leicht, depressiv und unmotiviert zu sein, da man die ganze Zeit nur zuhause sitzt und sich nicht viel bewegen kann. Manchen Menschen (auch mir) fällt es schwer, sich gesund zu ernähren, z. B. wenn mir langweilig ist und ich nur im Bett liege und Schulsachen erledige oder Filme schaue. Da will man doch was zum Essen haben. 

In den ersten 2-3 Wochen ging es mir so. Ich habe mich nur ungesund ernährt, wenig bewegt und Filme geschaut. Ich war die ganze Zeit schlecht drauf und hatte überhaupt keine Kraft und Motivation, irgendwas zu tun. 

Ab einem bestimmten Moment bin ich draufgekommen, dass es nicht so weitergehen kann und ich habe langsam mit dem Training und mit gesunder Diät angefangen. Ich gehe jeden Tag spazieren (außer Sonntag, denn Sonntag ist ein Tag für mich, wo ich nichts mache), trinke viel Wasser, trainiere und erledige meine Arbeitsaufträge. Ich versuche, meinen Tag so zu gestalten, dass ich nicht zu viel Freizeit habe und mit so vielem wie möglich beschäftigt bin. 

Jetzt fühle ich mich besser und schaue auch viel gesünder aus. Natürlich habe ich Momente, wo ich einfach im Bett liegen möchte und Süßigkeiten essen möchte, aber ich versuche, es so selten wie möglich zu machen. Wenn ich an einem Abend etwas Ungesundes gegessen habe, dann trainiere ich am nächsten Tag mehr als sonst, damit sich das Ganze ausgleicht. 

Ich habe einen perfekten Wochenplan für mich ausgedacht, mit dem ich zufrieden bin und mich viel glücklicher und wohler fühle. Ich habe die Motivation, etwas Aktives und Produktives zu machen und dabei bin ich auch entspannt und nicht zu gestresst. 

 

Ich bin auch der Meinung, dass man Dankbarkeit und Wohlbefinden trainieren kann. Das Tolle dabei ist, dass schon kleine Veränderungen einen so großen Unterschied machen. Dabei glaube ich, dass das Ausschlaggebende die Einstellung bzw. die Denkweise ist. Denn sobald man das Gehirn dazu „umprogrammiert“, Dinge aus einer anderen, also besseren Perspektive zu betrachten, versteht man, dass die Sichtweise der Schlüssel ist. 

Besonders wichtig ist auch, immer einen Grund zu haben und einen Sinn zu erkennen. Damit verbunden sind auch Ziele, die man sich setzen sollte. 

Doch am wichtigsten finde ich, dass man das Leben als eine Möglichkeit sehen sollte. Wir können täglich jammern und Negativität verbreiten oder in jedem Tag eine Chance erkennen, jeden Moment auszukosten und unser Leben so gestalten, wie wir es möchten. 

 

Dass man seinen „Glücksmuskel“ trainieren kann, ist mir durchaus bewusst. Ich höre zum Beispiel nie traurige Musik, wenn ich traurig bin – nein, ganz im Gegenteil, ich höre mir meine Lieblingsmusik an, die sehr viel Bass und einen fröhlichen Text hat. Es kann aber auch ein Song sein, der mich einfach an gute Zeiten erinnert. Ich habe auch nie verstanden, wieso man sich auf das Negative fokussiert, wenn es einen doch nur noch weiter nach unten zieht.

Man muss in die Gegenrichtung arbeiten und darauf seinen Fokus legen. Natürlich gibt es immer Ausnahmen und es kommt immer auf die Situation an. Wenn es einem nicht gut gehen sollte, wäre es empfehlenswert, sich mit engen Freunden oder Familienmitgliedern zu treffen, oder einfach Aktivitäten betreiben, die einem immer Spaß bereiten. Sich daran erinnern, was einem denn gut gelungen ist und auf welche positiven Dinge man sich in Zukunft freut.

 

Ich persönlich habe mich jetzt noch nie so wirklich auf den Muskel, der das Glück wachsen lässt, konzentriert. Ich nehme zwar oft Glück wirklich wahr. Seitdem ich mich mehr mit dem Thema Glück auseinandergesetzt habe, stelle ich mir persönlich auch immer wieder die Frage, in welchen Momenten ich gerade glücklich bin oder nicht. Manchmal fällt es mir sehr schwer, diese Frage zu beantworten, aber es gibt auch immer wieder Momente, wo ich das Glück wirklich in mir spüre. Ich werde mir persönlich auch einige Punkte vom Trainingsplan zu Herzen nehmen und versuchen, mich mit dem Glücksmuskel mehr auseinanderzusetzen. 

 

Sehr oft merke ich das bei mir selbst, dass ich mich auf das, was passieren könnte, fokussiere. Damit meine ich – auf die negativen Folgen und mache mir deswegen unnötig Stress. Es hat sich aber auch gebessert. Ich versuche oft, mich zu beruhigen. Wenn mir etwas zu viel wird, mache ich einfach eine Pause, gehe spazieren oder mache sonstige Sachen, um mich abzulenken. Ich höre immer vor dem Einschlafen einen Podcast oder eine Meditation. Was auch hilft, ist leichtes Yoga. Wenn mir etwas passiert, was mich enttäuscht oder etwas, was ich nicht verstehe, sage ich mir immer: „Everything happens for a reason“. Mit diesem Spruch lebe ich und er hilft mir auch weiter. Was ich gelernt habe, ist, Situationen positiv zu verändern. Einfach etwas Kleines finden, worauf man stolz sein kann. Oft zähle ich auch auf, was mich glücklich macht und wofür ich dankbar bin. Heute war ich zum Beispiel um 7 in der Früh Fahrrad fahren. Ich habe Rehe und Böcke im Wald entdeckt. Zuhause angekommen war ich glücklich und motiviert. In der Zeit hätte ich auch genauso nur schlafen können. Ich habe mich mental verbessert. Meine Einstellung war früher viel negativer. Ich bin zufriedener und habe mehrere Lösungen in meinem Kopf, um mich positiv zu stimmen.