Sinfonisches Konzert mit den Wiener Bogaphonikern und den Klassen 7CD

 

Am 29. April fand im Festsaal des Akademischen Gymnasiums ein beeindruckendes sinfonisches Konzert statt, das in Zusammenarbeit zwischen den Wiener Bogaphonikern sowie den Klassen 7CD gestaltet wurde. Die beiden Klassen hatten im instrumentalen Ensemblespiel ein derart hohes Niveau erreicht, dass sich diese Kooperation als naheliegend und äußerst gelungen erwies. 

Eröffnet wurde das Konzert mit einer Bearbeitung des dritten Satzes aus dem Trompetenkonzert von Joseph Haydn. Bereits hier zeigte sich das präzise Zusammenspiel und die musikalische Qualität des Ensembles. 

Im Anschluss stand das Klavierkonzert in d-Moll KV 466 von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm. Das Orchester überzeugte durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel und unterstützte die Pianistinnen und Pianisten des Abends, allesamt Schülerinnen und Schüler unserer Schule, mit großer klanglicher Sensibilität und Ausdruckskraft. Die Solistinnen und Solisten der einzelnen Sätze beeindruckten durch technische Präzision, musikalische Reife und eine individuelle künstlerische Handschrift. Die musikalische Leitung übernahmen Teilnehmende des 1. Jahrgangs des Wahlpflichtfaches Dirigieren; die Schülerinnen und Schüler zeigten allesamt große Begeisterung und kreativen Gestaltungswillen. 

Im zweiten Teil des Abends erklang die 8. Sinfonie in G-Dur op. 88 von Antonín Dvořák. Besonders eindrucksvoll waren die vielfältigen Klangfarben – vom feinsten Pianissimo der Streicher bis hin zum kraftvollen Tutti des gesamten Orchesters. Die Schülerinnen und Schüler des Sinfonieorchesters begeisterten durch ihre Fähigkeit, die wechselnden Tempi und dynamischen Kontraste souverän zu gestalten und durchwegs auf hohem Niveau musizieren zu können. 

Das Publikum honorierte die Leistung aller Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations. Erst nach einer mitreißenden Zugabe durfte das Orchester die Bühne verlassen. 

Peter Manhart, Alexander Boiadjiev

 

Photo credit: Stefan Angerer