Feedback zum Wahlpflichtfach “Positive Psychologie und Philosophie des Glücks” (2019/20)

Was sich Schüler und Schülerinnen vom

Wahlpflichtfach Glück mitnehmen!

Warum habe ich das Wahlpflichtfach “Psychologie und Philosophie des Glücks“ gewählt?

Ich habe meine Mappe durchgelesen und habe viele Informationen wieder aufgefrischt. Es waren zwei sehr gute Jahre im Wahlpflichtfach Glück und ich habe sehr viel über mich gelernt. Es gab Sachen, von denen ich ein wenig Ahnung hatte, durch die gezeigten Videos und das Lesematerial, das wir bekamen, kannte ich mich nach den Stunden gut aus. Ich finde, dass mir dieser Unterricht besonders viel gebracht hat, vor allem Dinge, die ich im Alltag anwenden kann. Mir hat es sehr gut gefallen. Vielen Dank! (F.B.)

 

Ursprünglich hatte ich dieses Fach gewählt, da mich hauptsächlich die Psychologie angesprochen hat und wir TA-Klassen leider nicht die Möglichkeit haben, Psychologie als Wahlpflichtfach zu wählen. Im Nachhinein bin ich sogar froh darüber, denn ansonsten hätte ich mich wohl nie mit dem Thema Glück auseinandergesetzt. Ich wäre jetzt wohl ein komplett anderer Mensch. Deswegen bin ich dankbar, dass dieses Fach uns so viel gelehrt hat und uns oftmals die Augen geöffnet hat, denn anfangs war mir nicht wirklich klar, wie viele Aspekte es in unserem Leben gibt, die unser Glück und Wohlbefinden positiv beeinflussen.

So fand ich zum Beispiel die Themen mentale Stärke, Stress, Achtsamkeit und Ernährung sehr bereichernd. Ich denke, der Grund liegt darin, dass uns nicht nur Stoff vermittelt wurde, sondern auch eine „Bedienungsanleitung“, wie wir Veränderungen in unseren Alltag einbauen können, mitgegeben wurde. Sei es über Meditation, Reflexion oder das Führen eines Dankbarkeitstagebuches. So habe ich gemerkt, dass ich ein achtsameres Leben führe und auch für die kleinen oder die von anderen Menschen als negativ angesehenen Dinge dankbar bin.

Ich finde es schade, dass die zwei Jahre schon vorbei sind, denn es gäbe noch sooo vieles, das zu unserem Glück beiträgt. So hätte mich zum Beispiel der Zusammenhang zwischen Konsum und Glück oder der Einfluss von (sozialen) Medien interessiert. Weitere Themen könnten gesellschaftliche Akzeptanz und Vermittlung von bestimmten Idealen mittels Werbestrategien sein. Das würde dann wieder zu Konsum, Materialismus und Kapitalismus führen. Aber wahrscheinlich gibt es so viele Themen, dass man die gar nicht alle in zwei Jahren unterbringen könnte. Ich weiß aber, dass ich weiterhin meine Erfahrungen des Unterrichts in meinem zukünftigen Leben anwenden werde und auch erweitern werde. (K.M.)

 

Nach den zwei Jahren Wahlpflichtfach Glück kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass ich zu 100% die richtige Entscheidung getroffen habe. Ich habe mich vor den zwei Jahren nicht wirklich mit dem Thema Glück beschäftigt, ich habe mir zwar schon manchmal dir Frage gestellt, bin ich glücklich oder wie geht es mir eigentlich, aber ich bin nie so intensiv darauf eingegangen, wie ich es jetzt mache. Ich bin beeindruckt, wie viele Themen beziehungsweise Bereiche eine Rolle spielen, wie es uns geht.

Mich persönlich haben wirklich viele Themen interessiert. Am besten haben mir die Themen Bewegung, Ernährung und Stress gefallen. Ich denke, mir haben diese Themen auch so gut gefallen, weil sie in meinem täglichem Leben eine wichtige Rolle spielen und immer präsent sind. Mir haben auch noch die Themen gut gefallen, in denen es um Familie und Freunde gegangen ist. Was ich mir aus dem Wahlpflichtfach auch noch mitnehme, dass ich immer ein Ziel vor meinen Augen haben sollte. Durch das Fach bin ich auch auf mein VWA-Thema gekommen.

Ich habe den Unterricht immer sehr genossen und habe mich immer auf den Unterricht gefreut. Was mir sehr gefallen hat, ist, wenn Sie uns am Anfang gefragt haben, wie es uns heute geht. Ich habe dann immer das Gefühl gehabt, ich habe jetzt mal Zeit, wirklich zu spüren, wie es mir geht und warum es mir heute so geht. Was ich auch noch gut gefunden habe, waren die Referate. So sind wir immer auf neue Themen gekommen und ich habe immer neue Sachen dazugelernt. Ich hatte keinen einziges Mal das Gefühl, nach dem Unterricht, dass mit das Thema heute nicht gefallen hat, im Gegenteil – jedes Mal nach dem Unterricht habe ich immer noch lange über viele Punkte nachgedacht und mich auch oft mit meiner Familie über viele Sachen ausgetauscht und ihnen Sachen gezeigt wie Ted Talks, die mich sehr beeindruckt haben.  Ich bin mir sicher, dass mir dieser Unterricht nächstes Jahr fehlen wird. (C.S.)

 

Nach dem Durchblättern meiner Glücksmappe habe ich erstmals wieder realisiert, wie umfangreich unser Glück denn ist. Vor zwei Jahren habe ich mit Glück nur Glücksspiele oder ein Kleeblatt assoziiert, doch nie im Leben hätte ich gedacht, dass zum Beispiel unsere Ernährung ein sehr großer Faktor für unser Glück spielt. In all den zwei Jahren hat man sich immer die Frage gestellt, was Glück denn überhaupt ist bzw. was mein Glück ist. Der Unterricht hat uns auf eine Reise durch viele unterschiedliche Kapitel geschickt, die mir manchmal ein wenig abstrakt zur Positiven Psychologie und Philosophie des Glücks erschienen, mir aber schlussendlich in vieler Hinsicht die Augen geöffnet haben. Mir persönlich haben auch die verschiedenen Workshops gut gefallen, da sie mir auch einen Einblick aus einer anderen Perspektive auf unterschiedliche Themen ermöglicht haben. Ich habe vieles für mich selbst neu entdeckt, aber auch viel über meine Mitmenschen gelernt. (J.H.)

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine Entscheidung, Ihrem Wahlpflichtfach beizutreten, eine gute Wahl war. Ich habe mich immer sehr gefreut, in Ihren Unterricht zu kommen und die Themen zu bearbeiten. Ich mochte auch sehr, dass Sie auf uns eingegangen sind und z.B., wenn wir sehr müde und gestresst waren, mit uns meditiert haben. Die Atmosphäre war generell sehr angenehm und hat mich nie überfordert. Sehr stark hängen geblieben aus Ihrem Unterricht ist mir diese Selbstreflexion. Sich selbst zu fragen, bin ich glücklich? Was macht mich glücklich? Wer tut mir gut? Dadurch habe ich auch angefangen, mir eine Art Glücksnotizbuch anzulegen. Dort schreibe ich immer schöne Gedanken und auch Erlebnisse rein, die mich glücklich machen.

Rückblickend fand ich das Thema Stress sehr interessant, da ich mich damit sehr identifizieren konnte. Auch zu sehen, wie belastend Stress wirklich ist und dann sich in den Anzeichen wieder zu erkennen, sowie was man dagegen tun kann, hat sehr geholfen.

Generell kann ich dieses Fach sehr weiterempfehlen, da es wirklich hilfreich ist, sich allgemein besser zu fühlen. Ich finde auch, dass man die meisten Dinge, die einen belasten, gar nicht so wahrnimmt und eher ausblendet. Wenn man sich damit beschäftigt, z.B. im Unterricht, und man sich dessen bewusster wird, kann man etwas ändern. Das ist sehr hilfreich und entlastend. Sehr gefallen haben mir diese seriösen Selbsttests, welche Sie manchmal mitgebracht haben. Davon mehr zu machen, hätte mir noch besser gefallen. (S.H.)

 

Rückblickend auf dieses Jahr kann ich sagen, dass ich froh bin, dieses Fach gewählt zu haben. Es hat mir geholfen, mich selbst näher kennenzulernen, meine Gefühle und Gedanken zu hinterfragen und Wert darauf zu legen. Im Unterricht konnte ich im Moment sein und meinen positiven Gefühlen freien Lauf lassen. Es hat mir geholfen, nicht nur mich, sondern auch meine Mitmenschen besser zu verstehen. Gedanken und Gefühle nicht zu ignorieren, sondern wahrzunehmen. Was mir sehr gefallen hat, waren die Ted Talks, Dokumentationen und der Film, den wir uns angeschaut haben, da es mir sehr gefällt, anderen Menschen zuzuhören und über deren Geschichte mehr zu erfahren. Manchmal hatte es mich verwundert, dass manche Themen so viel mit unserer Psyche oder positiven wie auch negativen Gefühlen zu tun haben. Oft hat der Unterricht mir die Augen geöffnet, z.B. wie dankbar ich wirklich sein kann, mein Leben so zu leben, wie ich möchte. Bei Fragen: Was ist mein Glück? Was ist der Sinn des Lebens für mich? hat es mir geholfen, zu reflektieren und auf mich bei all dem Stress im Alltag nicht zu vergessen und auf mich, meine Gefühle und meine Gedanken in diesem Moment zu hören. Die Themen, die dieses Fach bearbeitet, sind nicht nur interessant und spannend, sondern können einen im Leben begleiten und helfen, einiges besser zu verstehen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Fach viel Positives gebracht hat und ich mit dem Unterricht, so wie er war, sehr zufrieden bin. (S.L.)

 

Mir persönlich hat dieses Schulfach so viel über mich selbst und wie ich Situationen gegenüberstehe, beigebracht. Ich bin durch die Meditation und die Aufmerksamkeit, welche dieses Fach ganz speziell behandelt, viel ruhiger und auch in Stresssituationen sehr viel gelassener geworden. Meiner Meinung nach kann man aus diesem Unterrichtsfach so viel mitnehmen. Speziell nach der Schule werde ich mich wahrscheinlich immer noch an sehr viel vom Glück-Unterricht erinnern und einiges davon anwenden. Ich finde, dass der Unterricht immer sehr angenehm verlaufen ist, weil es einen strukturierten Plan gab, was wir in einer Stunde behandeln würden, wir aber dazwischen immer auch sehr viel über das momentan behandelte Thema gesprochen haben. Somit waren wir angeregt zu denken und konnten unsere Meinung frei äußern. Was ich sehr am Unterricht geschätzt habe, war die Emotionalität.

Natürlich gehört das in gewisser Weise dazu, aber ich denke, dass es trotzdem nicht selbstverständlich ist, innerhalb der Schule so eine angenehme Atmosphäre zu erleben. Die Themen, welche wir behandeln, sind alle ziemlich einfach zu verstehen, dennoch sind sie überaus interessant und man bekommt sehr viel Input. (L.P.)

 

Die erste Sache, die ich für mich wissen wollte, war: Was ist überhaupt Glück? Wie fühlt man sich dabei? Was ist Glück für mich? Bin ich glücklich?

In diesen Jahren haben wir uns so viel damit beschäftigt, wie man sich glücklicher fühlt, was man vermeiden sollte und was uns glücklich macht.

Wir haben unseren Körper und Psyche näher kennengelernt. Was für Nahrung unser Gehirn und Körper brauchen, um mehr Energie zu haben und damit wir uns leichter und wohler fühlen. Durch Meditationen haben wir gelernt, sich auf „nichts“ zu konzentrieren und nur im Hier und Jetzt zu sein. Wir haben gelernt, wie wir für kleine Dinge im Leben dankbar sein müssen. Diese kleinen Dinge zu schätzen. Wir haben gelernt, wie man mit dem negativen und positiven Stress umgehen soll und was für uns gesund ist. Wir haben gelernt, dass unsere Gedanken unser ganzes Leben und unsere Einstellung beeinflusst. Wenn man sich ständig im Kopf sagt, dass man die Schularbeit nicht schaffen wird, dann wird man sie auch nicht schaffen. Wenn man sich so sehr auf die negativen Gedanken konzentriert, dann passieren sie auch, weil man sie zulässt…

Das Wahlpflichtfach Glück hat mir beigebracht, wie ich meine Ziele richtig setzen soll, um mich nicht zu überanstrengen und um kein Burnout zu kriegen. Schritt für Schritt.

Glück hat mir beigebracht zu realisieren, was und wie stark bestimmte Bereiche meines Lebens, wie z.B. Schule, Freunde, Familie usw., mich beeinflussen. Die Bereiche, die mich am meisten glücklich machen, pflegen und die, die ich am wenigsten genieße, von einer anderen Sicht anschauen. Wie hilft es mir? Wofür tue ich es? Wenn wir eine negative Sache erleben, müssen wir an drei positive Sachen denken bzw. diese erleben, damit sich das Ganze ausgleicht, denn wir Menschen sind so, dass wir mehr an das Negative denken. Negative Gefühle und Situationen sind an der ersten Stelle bei uns… und es darf nicht so sein… Natürlich lernt man immer aus den Fehlern, doch man darf nicht die ganze Laune deswegen zerstören und damit die anderen Leute beeinflussen.

Wir sollen dankbar sein, dass wir die Möglichkeiten haben, zu essen, zu sehen, zu spüren, Freunde und Familie zu haben, jeden Tag in die Schule gehen zu können, jeden Tag etwas Neues zu lernen… Vielleicht war dein Tag nicht so gut, weil du die Straßenbahn verpasst hast oder das Essen nicht gut war oder du deinen Fuß gegen einen Tisch gehaut hast, doch sei dankbar, dass du noch da bist, dass du alles spüren kannst, dass du trotzdem noch alles hast, was du davor schon hattest, was du nie wirklich geschätzt hast… Du hast die Straßenbahn verpasst? Dann hast du jetzt fünf Minuten, um den Stoff für deinen heutigen Test zu wiederholen. Du hattest keine Zeit zum Essen? Dafür freust du dich darauf noch mehr als normalerweise und genießt dein Essen. Du hast dich verletzt? Dann hast du gelernt, dass man nicht Tagträumen sollte und sich immer konzentrieren sollte. Für eine negative Sache findest du immer eine positive! (K.C.)

 

Nach einem Jahr Glücksunterricht finde ich sehr schade, dass es auch mein letztes Jahr war. Mich haben die Themen, die wir behandelt haben, sehr interessiert, insbesondere das mit der Ernährung. Es war in meinem Fall so passend, da ich zeitgleich auf die vegane Ernährung umgestiegen bin und so mehr Wissen hatte, das man in der Umsetzung braucht. Ich fand es schön, dass Sie das Thema auch so interessiert hat und Sie unter anderem mit Power Points gearbeitet haben.

Mir hat auch gut gefallen, dass wir diese Arbeitsblätter mit vielen Begriffen zu Gefühlen bekommen haben und diese anschließend besprochen haben. Dass das Sprechen ein so großer Bestandteil des Unterrichts war, fand ich besonders ansprechend. Sie haben viele Fragen gestellt und so einfache Fragen, wie es einem heute geht, wird man tatsächlich selten ernst gemeint gefragt.

Ich war sehr gerne Teil Ihres Unterrichts.

Vielen Dank für das schöne Jahr! (L.G.)