world wide maps – Upcycling von Landkarten

Wir, die Textile Werkgruppe der 4A, wollten etwas gegen die Plastikverschmutzung der Meere unternehmen, deshalb starteten wir ein Projekt: Wir nähten Sachen aus alten Landkarten der Schule, die sonst im Müll gelandet wären. Durch diese Art von Recycling stellten wir aus alten Dingen neue her, die durch unsere Einnahmen sogar den Tieren im Meer helfen.

Wir hatten sehr viele Ideen, entschieden uns letztendlich aber für sieben Projekte: Schlüsselanhänger, Spindboxen, Schüttelpenale, Tassenuntersetzer, Mousepads, Heftumschläge und Passhüllen.

 

Wir verbrachten mehrere Wochen damit, die Landkarten zu leimen (damit sie nicht so leicht brechen), alles zu skizzieren, auszuschneiden, zu nähen und zu kleben. Wir mussten auch Details hinzufügen. An unsere Schüttelpenale zum Beispiel nähten wir Reißverschlüsse, an unsere Mousepads Korkplatten. Zusätzlich zeichneten wir Plakate, um die Käufer/innen über den Zweck der Spende zu informieren.

Am 23.11., unserem Tag der offenen Tür, eröffneten wir einen Verkaufsstand vor der Klasse. Wir verkauften sehr viel. Die Passhüllen kamen so gut an, dass wir am Ende des Tages keine einzige mehr hatten. Auch Lehrer/innen und Schüler/innen unserer Schule waren an unseren Produkten sehr interessiert. Wir freuten uns, dass so viel Geld zusammenkam. Kurz darauf hatten wir beim Elternsprechabend einen zweiten Verkaufstermin, weswegen die Wochen danach noch anstrengender waren. Letztendlich hatten wir ca. 700,– Euro „verdient“, die wir an Oceancare spendeten, eine Organisation, die sich vor allem für die Beseitigung von Plastikmüll in den Meeren einsetzt.

Text: SchülerInnen der 4A, Textiles Werken

Fotos: Mag. Sigrid Bucher