Graz-Tag der 7C im April 2019

 

Am 9. April 2019 begann unser Tag um 7.45 Uhr am Meidlinger Bahnhof. Mit dem Zug fuhren wir zweieinhalb Stunden durch die schöne österreichische Landschaft. In Graz angekommen machten wir uns sofort auf die Suche nach dem Grazer Uhrturm, das Wahrzeichen der Stadt. Die Person, die den nicht zu übersehenden Uhrturm zuerst entdeckte, bekam eine Runde Applaus. Als wir die Suche erfolgreich abgeschlossen hatten, waren wir unterwegs in das Museums Joanneum, wo wir die Ausstellung „Wer bist du“ besuchten.

Die Art der Führung war eine ganz andere als die, die wir kennen. Jede Gruppe durfte in den „Korb der tausend Dinge“ greifen und jeweils ein Objekt ziehen, welches sie dann vor ein ausgewähltes Bild legen musste. Anschließend erklärte jede Gruppe, wieso sie sich genau für dieses Bild entschieden hatte. Wir hatten eine große Auswahl an Bildern zur Verfügung – von Portraits von Kaiser Franz Josef bis zu Lederhosen von Herbert von Karajan…

Anschließend gingen wir zum Hauptplatz, wo wir eine Art Rätselrallye machten. Unter einer Bedingung: kein Google Maps. Also hatten wir nur noch zwei Optionen übrig: einen Stadtplan benutzen oder die Einwohner nach dem Weg fragen. Dadurch haben wir einige „Sightseeing-spots“ besichtigen können (z.B.: „friendly alien“, Grazer Dom, „Kastner&Öhler“, Landhaus,…). Durch diese Erfahrung stellte sich außerdem heraus, dass die Steirer und Steirerinnen wirklich hilfsbereite Menschen sind!

Nach der Mittagspause trafen wir uns alle wieder pünktlich um 15 Uhr beim Glockenspielplatz, wo wir uns dann auch das Glockenspiel, welches nur um 7h, 12h, 15h und 19h zu hören ist, anhörten.

Endlich erklommen wir (über 260 Stufen) den Schlossberg mit dem berühmten Grazer Uhrturm. Dann brauchten wir aber alle eine kurze Verschnaufpause. Weiter ging’s hinauf, von wo wir letztendlich den atemberaubenden Blick auf das Grazer Becken genossen.

Langsam machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Stadtpark. Während des Abstiegs entdeckten einige unserer Mitschülerinnen ihre „Bergsteigerinnen-Talente“ und probierten diese gleich aus. Wir spazierten durch den Stadtpark und erreichten unser letztes Ziel, das Theater „Next Liberty“.

Dort schauten wir uns das Stück „Herr Mozart wacht auf“ an, das von Wolfgang Amadeus Mozart handelt, der 250 Jahre später aus einem tiefen Schlaf in einer Studenten-WG aufwacht und sich mit allerlei Herausforderungen – inklusive Liebesgeschichte – konfrontiert sieht.

Danach eilten wir zum Bahnhof, um den letzten Zug nach Wien zu erreichen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei Herrn Prof. Wigelbeyer und Frau Prof. Slechta bedanken, die die ganze Reise überhaupt erst möglich machten und die ganze Zeit ein offenes Ohr für uns hatten! Vielen Dank!

Text: Sophie-Marie Böhm, 7C