ARBEITSUTOPIEN. Jugendliche entwerfen ihre Zukunft

Im Sommersemester 2019 setzten sich die SchülerInnen der 4. Klassen im Bildnerischen Schwerpunkt mit dem Thema „ARBEITSUTOPIEN – Jugendliche entwerfen ihre Zukunft“ auseinander. Die Ausarbeitung der künstlerischen SchülerInnenprojekte wurde von der Künstlerin und Kulturvermittlerin Claudia Lomoschitz und Lena Schlee, einer Expertin aus dem Medienbereich, fachlich begleitet.

 

Die Zusammenarbeit mit einer 4. Klasse des BG&BRG Boerhaavegasse während des BE-Unterrichts (6h pro Woche) war für einen Zeitraum von je zwei Wochen pro Klassenhälfte (BE-Gruppe Baum, BE-Gruppe Wegscheider), also insgesamt vier Wochen vorgesehen.
Finanziell wurde das Projekt von KULTURKONTAKT AUSTRIA unterstützt.

 

PROJEKTBESCHREIBUNG

Das künstlerische Projekt fokussierte auf das Spannungsfeld der Berufsentscheidung und Zukunftsgestaltung im Zeitalter der Digitalisierung. Wie sehen „digital natives“ ein zukünftiges Arbeitsfeld, welche Vorstellungen entwickeln Jugendliche und wie können sie sich diesen künstlerisch annähern? Wie lassen sich große Fragen rund um Bildung und Zukunftsgestaltung künstlerisch bearbeiten, wie können mediale Formate SchülerInnen bei ihrer Entwicklung unterstützen?
Diese und weitere Fragen nach monetären Vorstellungen, Berufsethik und Berühmtheit waren Ausgangspunkt des künstlerischen Forschungsprojektes. Die künstlerische Annäherung an solche Themen bezog mediale Verfahren mit ein, SchülerInnen wurden nach ersten Recherchephasen und Beispielanalysen dabei unterstützt, eigene künstlerische Projekte in Auseinandersetzung mit digitalen Medien umzusetzen, wie z.B. Sound-Installationen, Podcasts, Blogs, Textadventures, oder im Anlegen von ­Profilen.Trotz der Zeitknappheit konnten alle Schüler ein Projekt eigenständig realisieren und Fähigkeiten im Umgang mit Digitalität sammeln. Die SchülerInnen waren von ihren Projekten sehr begeistert und investierten dafür auch ihre Freizeit.

Die Zusammenarbeit mit den Kunstvermittlerinnen erwies sich als sehr produktiv. Der eng gesteckte Zeitrahmen wurde von den SchülerInnen sogar motivierend in Bezug auf die Projektrealisierung wahrgenommen.
Da es aus zeitlichen Gründen nicht zu einer gemeinsamen Präsentation der Projekte kam, wurde ein Blog entwickelt, auf den die SchülerInnen zugreifen können, um auch die Inhalte der Parallelklasse einzusehen.
https://arbeitsutopien.blogspot.com

 

Ein Bericht von Claudia Lomoschitz, adaptiert von Silvia Wegscheider

 

Für dieses Projekt erhielten wir eine Auszeichnung vom Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung