ALLES WAS GEHT

Die BOGA BOX zeigt im April und Mai 2022 künstlerische Projekte der Klasse 7A zum Thema Gehen als Kunstform.

Durch die langsame Bewegung des Gehens im urbanen und ruralen Raum analysieren die SchülerInnen ihre Handlungs- und Bewegungsräume.

Das Projekt ist Teil des Internationalen Erasmus+ Projekts “Jakobsweg”.

Künstlerische und inhaltliche Begleitung durch den Künstler Michael Heindl und Naturfreunde International.

(sounds of today, tomorrow and yesterday)

Azrael K.

Diese Arbeit hebt heraus, wie viele Geräusche und Reize sich gleichzeitig im öffentlichen Raum befinden. Sie ergibt sich aus Aufnahmen von Spaziergängen, die im Laufe einer Woche passiert sind. Die Aufnahmen sind teils Ausschnitte aus Konversationen und teils Geräusche, die beim Gehen entstehen. Im Hintergrund läuft eine Gitarrenspur, die im Stadtpark aufgenommen wurde. Alle Ausschnitte wurden zufällig zusammengeschnitten, um die Zufälligkeit des echten Lebens widerzuspiegeln.

Why walk? JUMP!

Viktoria L. & Zoe R. & Sayen L. & Marta B.

Gehe! Warte! Springe!

Ob jung oder alt, gemeinsam oder allein, auf Händen oder Füßen, beim Sightseeing oder im Dienst – bitte loshüpfen.

Ob jemand den Alltag unterbrechen würde, haben wir am Stephansplatz getestet und führen wir nun um die BogaBox fort.

Das Spielfeld haben wir bereits mit Kreiden auf den Boden gemalt und laden ein zum Hüpfen rund um die BOGA BOX.

Walking Parallel Lines

Valentin S. & Emilio T.

Zwei parallellaufende Videos zeigen ein Zusammenspiel zwischen dem Gehen im Innen- beziehungsweise Außenraum. Eine Person geht auf der Straße, wobei sie die Geschwindigkeit immer wieder ändert und das Verhalten ihrer Umwelt anpasst. Die Person im Innenraum steht in Straßenbekleidung auf einem Hometrainer, während das Video der Außenaufnahme auf einem Fernseher abgespielt wird.

Parallel zueinander bewegen sich nun beide Personen, wobei die Person auf dem Hometrainer das Verhalten der anderen nachahmt.

Both Ways

Lola M. & Katharina V. & Ylva P.

In unserer Videoarbeit zum Thema „gehen“ geht es um Eindrücke, die man während des Gehens in der Stadt wahrnehmen oder auch ausblenden kann, sowie „gehen“ als Form des Miteinanders.

Für unser Projekt sind wir durch Wien spaziert; doch nicht einfach geradeaus.

Eine Person geht geradeaus, die andere rückwärts. Sie schauen einander an. Das Navigieren ist erschwert. Die Person, die rückwärts läuft, muss sich auf die verbleibende visuelle Wahrnehmung der anderen verlassen.

Wien, wie es geht

Tristan D.

Das Video „Wien, wie es geht“ befasst sich damit, wie verschieden Menschen gehen. Das Video untersucht die Gangart der Menschen und zeigt, wie Stimmung, Alter und Tageszeit die Körperhaltung und Gehweise beeinflussen.

Swaying People
Milan K.
Swaying People“ ist eine kurze, experimentelle Videoarbeit, die die alltägliche Reise einer Pendlerin beschreibt. Verschiedene Eindrücke und Geräusche begleiten das Bild, das man auf dieser Reise bekommt. Vom Land zum Zug, zur Stadt und wieder zurück, ein ständiges Schwanken zwischen zwei verschiedenen gesellschaftlichen Atmosphären.