3-D-MINT-Projekt

Von Mitte Dezember 2018 bis Jänner 2019 war vor allem die 5AB-Klasse mit dem Entwerfen von 3D-Objekten beschäftigt. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung hatte zuvor österreichweit Lehrpersonen zum MINT 3D-Druck Workshop ins FutureLearningLab (FLL) mit Hermann Morgenbesser von der Pädagogischen Hochschule eingeladen.

Zielsetzungen des Projekts sind: Pädagogischer Einsatz des 3D-Drucks zur Stärkung der Kreativität und des MINT-Interesses bei Schülerinnen und Schülern (MINT ist eine zusammenfassende Bezeichnung von Unterrichts- und Studienfächern beziehungsweise Berufen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik); Befassung mit den Auswirkungen und den Chancen der Digitalisierung; Vermittlung von Prozesswissen in Industrie 4.0 Methoden. Für die Abwicklung des Workshops standen pädagogische Konzepte und schulartenbezogene Unterrichtssequenzen zur Verfügung. Gleichfalls parallel lief eine wissenschaftliche Evaluation unter der Leitung von Timo Finkbeiner (KPH Krems).

Auf ausdrücklichen Wunsch des Ministeriums für BWF sollten auch kreative Fächer mit- einbezogen werden. Der Drucker, den wir dafür zur Verfügung gestellt bekamen, wurde von StudentInnen der TU Wien gebaut. Ich entschloss mich zu einer Teilnahme mit der 5AB (Bildnerischer Zweig). Ein Schachspiel (Figuren samt Brett) sollte zuerst anhand von Skizzen, dann mit dem Programm Tinkercad konstruiert werden. Die Schüler und Schülerinnen entwarfen zunächst individuelle Designs, die dann nach der Wahl des besten Designs an dieses angepasst wurden.

Leider gab es mit dem Drucker erhebliche Probleme, so dass wir nur mit der Unterstützung der Graphischen Lehranstalt (Prof. Clemens Ulrich) das Schachspiel und Namensschilder (5AB, 4TA, 5C, 6C) teilweise ausdrucken konnten.

 

Mag. Heimo Fladl